Vegas Mafia Alliance von Nella Bay und Jessica Graves

 



Spannend bis zum Schluss




Klappentext:

»NATHAN


Plötzlich jemandem gegenüberzustehen, der meinem Schwarm bis aufs Haar gleicht, war in meinem sorgsam strukturierten Lebensplan nicht einkalkuliert gewesen. Er kommt mit drei höllischen Hunden, unverschämten Kommentaren und verboten verführerischer Art daher und ich hasse es, dass mich alles daran schwach macht. Dabei weiß ich ganz genau, dass es nur schlecht ausgehen kann, sich in jemanden der Rogue-Familie zu verlieben!

 

ANUBIS
Der mächtigsten Donna von Las Vegas kann ich noch weniger einen Wunsch ausschlagen als meinem kleinen Bruder, und als alte Feinde ihr junges Familienglück bedrohen, bin ich als Pate des größten New Yorker Mafiaclans zur Stelle. Ich habe offene Rechnungen und volle Windeln erwartet – aber nicht, dass ich auf der Rückreise mehr als nur meinen Neffen im Gepäck habe. Und dass es mir so schwer fallen würde, in meiner Wohnung Abstand zum verführerisch nerdigen Berater meines Bruders zu wahren, während ich ihm und dem Baby Obdach biete. Wie soll ich für den anstehenden Clankrieg einen kühlen Kopf bewahren, wenn er ihn mir so zuverlässig verdreht?«

 

Es handelt sich hier um den vierten Teil einer Reihe, der aber problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.

 

Nathan ist der Berater von Seth, dem Don von Las Vegas. Er ist eher der Mann für den Hintergrund: er ist intelligent und hat umfassende Computerkenntnisse. Seit Jahren schwärmt Nathan für seinen Boss, verdrängt diese Gefühle aber mehr oder weniger erfolgreich. Doch dann steht plötzlich Anubis vor ihm: Seth‘ älterer Bruder, der eine immense Ähnlichkeit mit ihm hat. Und dann ist Anubis auch noch heiß wie die Hölle, provokativ und es knistert gewaltig zwischen den beiden Männern. Eine gute Idee ist das sicher nicht – für keinen von beiden. 

Die Protagonisten sind detailliert beschrieben und scheinen vielschichtige Charaktere zu sein. Sie verhalten sich ihren Erfahrungen in der Vergangenheit nachvollziehbar und logisch – auch wenn ich beide manchmal gerne geschüttelt hätte. Auch die Hunde von Anubis sind mir ziemlich schnell ans Herz gewachsen, und das, obwohl ich eher ein Katzenmensch bin. Shark, Rex und Brutus sind so unterschiedlich in den Charakterzügen, dass es richtig Spaß gemacht hat, von ihnen zu lesen. 

Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut verständlich, sobald man in die Geschichte eingetaucht ist, möchte man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Spannungsbogen zieht sich durch bis zum Schluss und ich habe ziemlich mit Anubis mitgelitten. Von mir bekommt Vegas Mafia Alliance 5 von 5 Dobermänner.

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