Afterlife Crisis: Das Lieben nach dem Tod von Robin Theis
Skurril, berührend und definitiv mal etwas anderes
Klappentext:
»Sterben ist einfach - Loslassen nicht.
Miltraud sind die Freuden des Lebens und jede menschliche Nähe verwehrt, denn seit zweihundert Jahren wandelt sie als Geist durch die Welt. Als sie dem stillen Aleksander begegnet, verändert sich alles: Zum ersten Mal sieht sie jemand und schenkt ihr das Gefühl, wieder zu existieren. Aus erdrückender Einsamkeit heraus entsteht eine zarte Liebe.
Doch Aleksanders Familie hütet dunkle Geheimnisse, und als Miltraud den Mut findet, ihm ihre wahre Natur zu offenbaren, gerät sein Leben aus den Fugen.
Getrieben von Sehnsucht und Schuld überschreitet Miltraud die Grenzen ihrer Welt.
Hinweis: Dieses Werk behandelt sensible Themen, die emotional belastend sein können. Bitte beachten Sie die Inhaltswarnung am Anfang des Buches.«
Mit Afterlife Crisis erzählt Robin Theis eine ungewöhnliche Geschichte über Einsamkeit, Sehnsucht und die Frage, was es wirklich bedeutet zu existieren.
Der Roman überzeugt vor allem durch seine originelle Idee und die besondere Atmosphäre. Die Geschichte ist stellenweise etwas skurril, gleichzeitig aber auch humorvoll und emotional. Gerade diese Mischung macht das Buch zu einer interessanten und erfrischend anderen Leseerfahrung.
Nicht alles fühlt sich ganz klassisch oder vorhersehbar an – doch genau darin liegt auch der Charme des Buches.
Fazit: Eine ungewöhnliche, teilweise eigenwillige Geschichte mit Herz und Humor. Wer gerne etwas abseits des Gewohnten liest, wird hier fündig. 4 Sterne.
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