New World God von Jessica Graves
Emotional mitreißend, düster und einfach anders
Klappentext:
»ROYAL, BLUTIG, SKRUPELLOS
Die Krone ist erst der Anfang
Was tust du, wenn der eigene Bruder für dein mörderisches Trauma verantwortlich ist, die Revolutionäre mit Mistgabeln hinter dir her sind und dein Geliebter von heute auf morgen plötzlich verschwindet?
Alaric kämpft hart darum, die Welt unter sich zu vereinen. Er bedient sich seinem gesamten Können, bezirzt Präsidenten anderer Länder und lässt sich von ihnen reich beschenken. Damit wird hinter den Kulissen der politischen Bühne in den Schatten dunkler Machenschaften aus einem König ein selbsternannter Gott.
Doch auf dem Höhepunkt seiner Macht rinnt ihm die Liebe durch die Finger und als Gawain plötzlich verschwindet, reißt er Alaric damit nicht nur das Herz aus der Brust, auch ihr Imperium wird bis in die Grundfesten erschüttert.
Was als gemeinsames Abenteuer begann, wird ein Spießrutenlauf gegen Feinde und endet in einem Kampf gegeneinander, in dem nur die Antwort auf eine einzige Frage zählt: Wie groß ist ihre Liebe wirklich?
Wer nach New World King glaubte, Alarics und Gawains Grenzen zu kennen, der wird mit dieser Fortsetzung eines Besseren belehrt.«
Hierbei handelt es sich um den 2. Band einer Reihe, Kenntnisse aus dem Vorband „New World King“ sind zwingend erforderlich!
Am Anfang ist eine Triggerliste zu finden, die unbedingt Beachtung finden sollte.
Die Geschehnisse schließen nahtlos an den Vorband an. Alaric streckt mit Gawains Unterstützung die Fühler aus, um immer mehr Länder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Seine Vorstellungen einer Freien Neuen Welt werden um jeden Preis umgesetzt, auch vor Bürgerkriegen und Aufständen lässt sich das Paar nicht aufhalten. Gawain agiert skrupellos, um Alaric die Welt zu Füßen zu legen. Trotz politischer Verwicklungen, den Aufbau von neuen Regierungen, der Infiltration der Medien, der Manipulation der Weltbevölkerung und der Aufbereitung eines Kindheitstraumas von Alaric scheint die Liebe zwischen Gawain und Alaric nicht darunter zu leiden. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie plötzlich getrennt werden.
Alaric macht eine Entwicklung durch, die ich nicht vollumfänglich gutheißen kann. Er ist in eher ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und wollte ursprünglich den Adel entmachten – bis er selbst die Chance dazu bekommen hat zu regieren. Er schwelgt im Luxus und genießt die Vorteile, die ein königliches Dasein mit sich bringt. Gawain bleibt sich zumindest treu – er möchte um jeden Preis Alarics Wünsche erfüllen – auch wenn mir dieser Weg Bauchschmerzen bereitet. Die Skrupellosigkeit, mit der Gegner der Krone oder sonstige Widersacher aus dem Weg geräumt werden, zieht sich durch die gesamte Geschichte. Einige politische Machenschaften ähneln Geschehnissen der heutigen Zeit und so manche Propaganda kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sie so – oder zumindest ähnlich – stattfinden.
Gawains Schicksal hat mich ziemlich aufgewühlt zurückgelassen, betroffen und voller Mitgefühl. Ihn und seine Verhaltensweisen konnte ich hervorragend nachvollziehen.
Eine mitreißende und blutige Geschichte, die unter die Haut geht.
5 von 5 👑👑👑👑👑

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