Clans of Dragons: Mischlingsblut von Isabell Bayer
Klappentext:
»Die Gesetze der Drachen stehen über allem, aber nicht über der Liebe
Meron ist ein Mischling, sein Leben findet im Verborgenen statt und kaum jemand weiß von seiner Existenz. Eine unbedachte Entscheidung führt zur Katastrophe. Plötzlich ist sein Leben in Gefahr, denn die Dragos der anderen Sippen fordern seinen Kopf. Meron bleibt nur die Flucht, aber schnell muss er feststellen, dass man bereits Jagd auf ihn macht.
Tayel lebt seit dem Verlust seines Geliebten in Trauer. Seiner Schwester Ravina ist es zu verdanken, dass er sich dennoch wider Willen in der Festung einer anderen Drachensippe einfindet. Unerwartet wird er dort mit den Geschehnissen der Vergangenheit konfrontiert und sieht sich einem Dämonenmischling gegenüber. Der Mann weckt totgeglaubte Gefühle in Tayel und stellt ihn vor eine schwere Entscheidung.
Liefert er den Mischling aus oder folgt er seinem Herzen und verrät dabei das Gesetz der Sippen?«
Meron lebt bereits sein ganzes Dasein versteckt vor der Öffentlichkeit. Neugierde und auch der Drang nach Freiheit lässt ihn einen Fehler begehen, der ihm den Kopf kosten könnte. Tayel hat sich nach dem Tod seines Partners emotional abgeschottet. Ausgerechnet Meron könnte ihn aus seinem Schneckenhaus holen, aber will er das überhaupt?
Die Protagonisten sind detailliert beschrieben und verhalten sich ihren Erfahrungen entsprechend nachvollziehbar. Besonders bei Tayel bemerkt man seinen inneren Zwiespalt, dass er sich einerseits weiterhin seinem verstorbenen Mann verpflichtet fühlt und sich andererseits nicht gegen die Gefühle für Meron wehren kann. Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich, so dass mir der Einstig in die Geschichte sehr leicht fiel.
Der Reihenauftakt der Gay Romantasy-Reihe ist vielversprechend und lässt mich neugierig auf den Folgeband zurück.
4 von 5 Drachen.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen