It was never meant to be von Maya Wright


 

Zur falschen Zeit am richtigen Ort?

 

Klappentext:

»Es ist nicht so, dass ich denke, nicht gut genug für sie zu sein. Denn das könnte ich. Ich könnte perfekt für sie sein. Doch das wird sie nie erfahren, weil ich vor langer Zeit eine Entscheidung getroffen habe.


Noch ein Jahr das Leben genießen, ein letztes Mal unbeschwert seine Freiheit auskosten - genau das ist
Reece’ Plan, bevor er sich nach dem Highschool-Abschluss seiner Verantwortung stellen muss. Dabei wollte er sein Herz nicht verlieren und doch schlägt es höher, wenn er sie sieht.

 

Jess hat sich ihr letztes Schuljahr ganz anders vorgestellt, vor allem aber weiterhin bei ihren Freunden in Indianapolis. Stattdessen sieht sie sich einem Neuanfang in Coos Bay gegenüber und kann sich nicht entscheiden, wie sie das finden soll. Zumindest bis sie ihn sieht.«

 

Jessica Miller ist mit ihren Eltern kürzlich nach Coos Bay gezogen. Jess ist 17, sehr unsicher in Bezug auf ihren Körper und steht auch so nicht gerne im Mittelpunkt. Reece lebt nur zwei Grundstücke weiter bei seinen Verwandten, er ist ein geheimnisvoller und attraktiver junger Mann, der in Jess’ Jahrgang ist. Genauso wie Reece’ Cousine Melissa und seine Freunde John und Travis. Zu Melissa’s Freundeskreis gehören noch Emilia, Chandler und Josh – sie alle nehmen Jess innerhalb kürzester Zeit herzlich in ihre Runde auf. Jess fühlt sich sehr zu Reece hingezogen, aber er blockt jegliche Annäherung ab – was verbirgt er vor Jess? Und warum lässt er seine eigenen Gefühle nicht zu?

 

Die Protagonisten Reece und Jess lernt man durch die wechselnden Ansichten in den Kapiteln sehr gut kennen, man kann hervorragend in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden eintauchen. Auch die Nebencharaktere sind detailliert beschrieben, wenn auch nicht so ausführlich wie Jess und Reece. Der innere Konflikt von Reece hat mich beim Lesen beinahe wahnsinnig gemacht, obwohl ich ihn in gewisser Weise verstehen kann. Jess’ Unsicherheit in Bezug auf Jungs, ihren Körper und ihre Reaktionen haben mich teilweise sehr angestrengt. Vor allem, als sie es Matt in jeder Hinsicht recht machen wollte, hätte ich sie am Liebsten geschüttelt – und beschützt.

Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, einige sich wiederholende Phrasen in Bezug auf Jessica’s Unsicherheit unterstreichen sehr deutlich, dass noch ein weiter Weg vor ihr liegt. Es bleibt offen, ob Reece’ Pläne tatsächlich aufgehen und vor allem was er überhaupt plant. Insgesamt eine unterhaltsame und gefühlsintensive Geschichte über Freundschaft und die erste große Liebe, die mich sehr neugierig auf die Fortsetzung zurücklässt.

4,5 Sterne!


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