Sons of Red Angels: MC Oakland von J. Bright

 

Sons of Red Angels: MC Oakland von J. Bright

 

Mitreißend, düster, gefährlich

 



Klappentext:

»Adriana Jones

Schon als ich das erste Mal dein Mugshot sah, wusste ich ganz genau, worauf ich mich einlasse.
In meinem Training hatte ich zuvor gelernt, wie du dich in mich verlieben wirst. Mein Ziel warst und bist allein du, und dein MC Sons of Red Angels. Ich sammle Informationen, um euch hinter Gittern zu bringen. Doch viel zu spät bemerke ich, dass du mein Vorhaben aufgedeckt und mich tief in deine gefährliche Welt gezogen hast. Jetzt ist es zu spät und ich bin dir und deiner Welt völlig verfallen ...

Patrick Hughes

Du glaubst wirklich, du kannst dich mit falschen Informationen und Vorgaben einfach in mein Leben schmuggeln und mir den Kopf verdrehen? Als Red Angel sind gefährliche Geschäfte mein Alltag und mein Einkommen. Für diesen Club bin ich bereit zu töten. Ich bin das Böse, knallhart und der Biker, der keine Skrupel kennt ... kannte, bis ich dich gefangen und auf diesen Stuhl gefesselt gesehen habe. Du wirst mein Verderben sein und ich lasse dich trotzdem in mein Leben ...«

 

Zu Beginn der Geschichte nimmt man Adriana Jones eher als eine ruhige und besonnene Literaturstudentin wahr. Nach ihrem Training zu ihrer neuen Aufgabe als Undercover-„Agentin“ entwickelt sie sich zu einer taffen und schlagfertigen Frau, die sich es exzellent versteht, ihrem Gegenüber ins Gesicht zu lügen. Diese krasse Metamorphose war für mich nicht so richtig greifbar, das „Training“ hat sich höchstens wie ein paar Tage angefühlt. Nichtsdestotrotz gefällt mir die neue Adriana sehr gut. Patrick Hughes ist der Kronprinz des Bikerclubs und alles andere als ein Sonnenschein. Patrick ist gerissen, witzig und nicht ganz so skrupellos, wie er gerne wäre. Die Dynamik zwischen Adriana und Patrick ist definitiv explosiv und sehr unterhaltsam. Die Protagonisten lernt man im Verlauf der Geschichte besser kennen, sie sind vielschichtig und haben Persönlichkeit. Durch die wechselnden Ansichten pro Kapitel hat der Leser einen hervorragenden Einblick in die Gedanken und in die Gefühlswelt von den beiden und ihre Handlungen werden somit nachvollziehbar. Auch die Nebencharaktere wie Jackson, Frank oder Elliot wirken realistisch. Der Einblick in die Machenschaften des MC Oakland ist beängstigend, brutal und düster, die mafiösen Verbindungen zum Drogen-, Waffen- oder Menschenhandel wird authentisch aufgezeigt. Der Schreibstil ist locker und hat mich umgehend an das Buch gefesselt – von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für diese schonungslos ehrliche, düstere und blutige Geschichte. 

5 von 5 Schusswunden!

 

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