In 2 Welten: Der dunkle Elf von Gabi Rüther
Der Einsiedler
Klappentext:
»Auf der Flucht vor ihren Entführern verunglückt Kim in den Bergen der Vogesen. Dort wird sie von dem Elfen Zarek gefunden und gerettet. Der wortkarge Einsiedler ist heilfroh, dass er Kim die Existenz der zweiten Welt verheimlichen kann und eine Möglichkeit findet, sie schnell wieder in ihre Heimat nach Münster zurückzuschicken. Doch die Erleichterung, die Menschenfrau los zu sein und wieder allein mit seinem Wolf durch die Wälder zu streifen, währt nur kurz. Denn die Entführer bleiben Kim auf den Fersen und nirgendwo scheint sie sicherer zu sein als bei Zarek.«
Die Romane dieser Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden und sind in sich abgeschlossen. Ich empfehle dennoch die gesamte Reihe zu lesen um die Nebenschauplätze /-protagonisten besser einschätzen zu können.
Zarek ist ein ganz besonderer Elfenmann: groß, muskulös, dunkelhäutig und ein grimmiger Gesichtsausdruck. Zumindest äußerlich wirkt er ziemlich furchteinflößend, doch im Innern verbirgt er einen weichen Kern, der ihn sehr liebenswert macht. Kim ist eine aufgeweckte junge Frau, die von Zarek gerettet wurde und ihm näherkommt als sonst jemand zuvor.
Besonders ins Herz geschlossen habe ich auch Wolf, den ein besonderes Band mit Zarek verbindet.
Die Geschichte ist mitreißend und einige unvorhersehbare Wendungen machen das Ganze zu einem fesselnden Lese- bzw. Hörspaß. Ich mag die Stimme der Autorin, sie erzählt flüssig und lebendig, so dass keine Langeweile aufkommt.
5 von 5 Gebirgswölfen!

Kommentare
Kommentar veröffentlichen