Cavanaugh Creek: Fox von Sienna Danes

 

Das „Bäm“ hat wieder zugeschlagen

 

Klappentext:

»Als Survival-Tour-Guide bringt Fox den Gästen der Familienranch Cavanaugh Creek bei, wie man in Notsituationen in freier Wildbahn überlebt. Während der attraktive Outdoor-Profi auf diesen Exkursen üblicherweise durch routinierte Selbstsicherheit glänzt, versagt genau diese, sobald er auf die Kellnerin des örtlichen Diners trifft, die ihm mit ihrer unbekümmerten Art vollkommen den Kopf verdreht.

Kate Warrington liebt ihre Unabhängigkeit, ihren VW Bulli und die damit verbundene Freiheit, tun und lassen zu können, wonach auch immer ihr gerade ist. Seit drei Jahren reist sie auf diese Weise durch die Staaten und bleibt eigentlich nie länger als ein paar Wochen an einem Ort. Ziel ihres Roadtrips ist es herauszufinden, was sie studieren und wie ihr beruflicher Weg im Anschluss daran aussehen soll.


Mit einem Mann wie Fox hat sie bei ihrem Stopp in der malerischen Kleinstadt Savoy jedoch nicht gerechnet. Der schweigsame Cowboy geht ihr unter die Haut und auch er kann nicht aufhören, an die lebensfrohe junge Frau zu denken. Entsprechend groß ist der Schock für ihn, als er nach einer seiner Touren ins Diner kommt und erfährt, dass Kate nicht mehr da ist.«

 

Es handelt sich hier um ein Spin-Off zur Paxton-Crossing-Reihe, welches unabhängig davon gelesen werden kann. Meines Erachtens sind Vorkenntnisse durchaus förderlich für das Verständnis und die Lesefreude.

Kate ist eine eigenständige junge Frau auf der Suche nach ihrem Weg. Sie möchte selbstbestimmt leben und nimmt dafür einige Unannehmlichkeiten in Kauf. Kate ist witzig, intelligent und hat eine rasche Auffassungsgabe. Fox ist ein selbstbewusster und beliebter Cowboy, der normalerweise keinerlei Probleme hat, eine Frau kennenzulernen. In Bezug auf Kate verhält er sich ungewöhnlich zurückhaltend – was er sehr bereut, als er hört, dass Kate weitergezogen ist. Die Protagonisten sind detailliert beschrieben, sie verhalten sich nachvollziehbar und verständlich. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben sie geprägt und zu dem Menschen gemacht, die sie heute sind. Sie haben Ecken und Kanten, eigene Vorstellungen und Vorlieben, was sie erst so richtig interessant und sympathisch macht.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut verständlich, durch die wechselnden Ansichten pro Kapitel konnte ich hervorragend in die Gefühls- und Gedankenwelt von Kate und Fox eintauchen und mit ihnen mitfiebern. Eine wunderbare Kleinstadt-Romanze zum Wegträumen und Schmachten! 

5 von 5 Tierheimhunde!


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