Liebe zwischen Lügen von B. S. L. Peschka

 


Ist nur Liebe einfach nicht genug?

 


Klappentext:

»Die Studentin Flora findet im Café Christie die richtige Atmosphäre, um in der Freizeit an ihrem ersten Kriminalroman zu schreiben.


Der Cafébesitzer Alex sieht Flora und merkt sofort, dass ein wichtiges Puzzlestück seines Lebens auf den richtigen Platz rutscht. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick, etwas, an das er nie geglaubt hat.

Wunderbarerweise entwickelt Flora ebenfalls unaufhaltbare Gefühle für Alex und die beiden finden schnell zueinander.

Doch mitten in der euphorischen Phase des Verliebtseins erreicht Flora eine Nachricht, die ihr Leben aus der Bahn wirft.

Noch während sie glaubt, dass es nicht schlimmer werden kann, folgt der nächste Schlag ...

Wird die junge Liebe der beiden diesen mächtigen Einflüssen standhalten können? Vor allem, als herauskommt, dass Alex Berührungspunkte mit Floras Vergangenheit hat?«


 

Flora ist eine junge Psychologie-Studentin, die kürzlich erst an die Uni in Bonn gewechselt hat. Demzufolge hat sie hier auch noch keine Freundschaften geschlossen und lebt sich hier erst mal ein. In einem Café in der Nähe ihrer Wohnung fühlt sie sich wohl und schreibt dort an ihrem ersten Buch. Flora ist humorvoll, intelligent und sehr sympathisch. In besagtem Büro trifft sie auf den charmanten Alex, der sie sofort in seinen Bann zieht. Alex ist ein attraktiver und witziger junger Mann, die Verbindungen zwischen den beiden ist auf Anhieb spürbar. Flora erhält innerhalb weniger Tage mehrere schlechte Nachrichten - ob das eine so frische Beziehung aushalten kann, bleibt fraglich.

Die Protagonisten sind ausführlich beschrieben, sie haben beide ihre Ecken und Kanten, welche sie interessant und lebendig erscheinen lassen. Ihre Reaktionen sind geprägt aufgrund ihrer Erfahrungen in der Vergangenheit und sind nachvollziehbar. Besonders Flora hat wirklich mein tiefstes Mitgefühl, solch ein Schicksal hat wirklich niemand verdient. Vor Alex dagegen ziehe ich meinen Hut – seine Geduld und sein Optimismus haben so einige Situationen entschärft. Monika, Martin und Tom haben sich auch umgehend in mein Herz geschlichen, sie sind tolle Freunde und unterstützen wo sie können. Josefine…ist ein Fall für sich. Irgendwie tut sie mir leid – was da wohl schief gelaufen ist in ihrer Kindheit, dass sie so reagiert, wie sie es tut? Beziehungsweise nimmt sie Situationen einfach komplett falsch auf. Ihr würde professionelle Hilfe definitiv gut tun, sie ist aber der Typ Mensch, die sich so etwas nie eingestehen würde.

Durch die gesamte Geschichte baut sich eine Spannung auf, wird immer wieder durch unerwartete Wendungen noch interessanter. So konnte ich das Buch beinahe nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Zeitweise war es für mich definitiv eine emotionale Herausforderung und eine großartige Leseunterhaltung.

5 Sterne!


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